Volksschnusig - Eine Mundart-Liedergeschichte

Text und Musik von Reto Senn
Andrea Zogg: Schauspiel, Gesang / Christoph Gantert: Trompete, Tuba, Concertina, Gesang / Reto Senn: Bassklarinette, Taragot, Gitarre, Gesang

Ein Kneipenorginal erzählt von Geld und dass aus Älplern in Folge der Industrialisierung Bänker geworden seien. Und erzählt weiter vom Weltkulturerbe und fragt sich, wer das denn erben soll. Und macht sich Überlegungen, wie der Tourismus anzukurbeln sei.

Es wird gesungen vom „Enet em Tobel da wohnt en Tubel.“ Von der Zeit, die weg ist und von der Kuhgrippe, einem Stimmbänder-Virus. Und dass darum niemand mehr Jodeln kann ...

Premiere: Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:30 Uhr, www.klibuehni.ch, Chur


Duo MeierMoser & der Huber
«Galgenbruders Erben»
Ein theatraler Liederabend zum 100. Todestag von Christian Morgenstern

Tournee seit April 2014

Christoph «Meier» Gantert  Trompete, Tuba, Concertina, Schlagzeug, Gesang usw.
Martin «Moser» Schumacher  Klarinette, Bassklarinette, Maultrommeln, Toy Piano, Gesang etc.
Lukas «Huber» Roth  Stimme, Ukulele, Baritonsaxophon, Singende Säge usf.

Regie:  Delia Dahinden
Komposition:  Martin Schumacher
Produktionsleitung:  Martin Schumacher, Lukas Roth
Produktionsassistenz:  Sofia Schneebeli
Bühne:  Raphael Schneider
Lichtgestaltung:  Robert Meyer
Kostüm:  Natalie Péclard
Fotografie: Andrin Winteler

Koproduktion
sogar theater, Zürich | Werkstatt für unkomplizierte Musik, Zürich | kooprteatr, Mönchaltorf

Faltblatt Morgenstern


Pierre Omer’s Swing Revue

Die mitreißenden Klänge von Schlagzeug, Trompete und Gitarre versetzen Sie zurück in die 30er-Jahre, in die Atmosphäre des Films The Artist – schwingen Sie die Hüften zu energiegeladenem Gipsy-Swing. Christoph Gantert, Julien Israelien und Pierre Omer geben den Ton an auf dieser musikalischen Reise in die Vergangenheit.

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Knickerbocker

Hinreissende Musik, schräger Humor,
Fernweh und immer wieder eine neue Überraschung.

 

Songbeispiele:
01 Beelzebub_2011

myspace

mx3

Knickerbocker hören ist wie ausgedehnte Wandertouren in verschiedenen musikalischen Landschaften unternehmen und abends die freie Wahl der Unterkunft haben. Ein wenig Harry Belafonte auf LSD dampft einem da entgegen. Eine Prise Tarantino beim Schlafwandeln. Ein Schuss Kriminaltango-Atmosphäre. Knickerbocker vermengen coolen Jazz, heissblütige Salsa und munteren Mariachi mit Elementen aus Afro, Blues, Polka und Ska; alpenländische Klänge und der Rumpel-Sound eines Tom Waits sind ebenso wenig zu überhören wie die Tatsache, dass Bandleader Christoph Gantert oft im Theater und im Zirkus spielt.

Knickerbocker_Pressestimmen
Pressestimmen alte Formation Knickerbocker
Statements-Knickerbocker

Mitwirkende:

Christoph Gantert
Kompositionen, Trompete, Gesang, Concertina, Balaphon

Martin Schumacher
Kompositionen, Sax, Klarinette, Flöte, Gesang
martin-schumacher.ch

Moritz Rüdisüli
Kompositionen, elektrische Gitarre
moritz@airpole.ch

Ali Salvioni
Perkussion, Loops
www.ali-s.com
ali-s@ali-s.com

Fredi Flükiger
Schlagzeug
frefl@freesurf.ch

Heinz Wernli
Kontrabass
heinzwernli@bluewin.ch


Duo MeierMoser

Seit 1997 spielen die beiden Jazzvagabunden auf einer unglaublichen Ansammlung von Instrumenten wild drauflos: Das Duo Meiermoser kennt kein Mass und keine Grenzen, sondern schlittert ohne Wimperzucken durch jedes stilistische Nadelöhr. Höchst erstaunlich und sehr amüsant!

„Wer meint, immer gleich zu wissen, was kommen muss, erlebt beim Duo Meiermoser sein blaues Wunder. Als unberechenbare Clowns in der Musikmanege ziehen sie alle Register, wagen im Sektor Weltmusik unerhörte Crossover von indischer Schlangenbeschwörungskunst und alpenländischem Gemüt, versteigen sich in die einsamen Höhen der Avantgarde und landen schon bald wieder recht unsanft in seichteren Gefilden.“ (St. Galler Tagblatt)

Martin Schumacher
Saxophone, Klarinette, Akkordeon, Maultrommel etc.

Christoph Gantert
Trompete, Posaune, Concertina, Schlagzeug usw.

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D.O.T.
Das Leben ist Tod – es lebe das Leben!

(jp)Kann man dem Tod ein paar Tage abringen, bettelnd um ein paar Stunden handeln, um ein paar Minuten flehen? Wohl kaum, wenn die Zeit gekommen ist, dann schlägt der Sensenmann unerbittlich zu. Er behandelt jeden Menschen gleich, ob Jungfrau, Putzfrau, Maschinist oder Manager. Er steht dir quasi zur Seite – ein Leben lang. Von der Geburt an begleitet dich der Tod – auf Schritt und Tritt. Du kannst ihn verleugnen oder ignorieren, du kannst ihn vergessen oder verfluchen – nur eins kannst du nicht: ihm entkommen. Schau ab und zu mal vorsichtig über die Schulter, er könnte sich als Gärtner, Chauffeur, Geliebte, Sekretär oder guter Freund verkleidet haben, du nimmst ihn in der Hektik, im täglichen Wahnsinn des Lebens vielleicht nicht wahr  – aber er ist an deiner Seite.

Artistik wird zum Werkzeug, um die Jagd nach dem Leben in bewegten Bildern zum Ausdruck zu bringen. Sparsame Requisiten wie Stühle und simple Rohre werden zu zentralen Verbindungselementen zwischen den Spielern. Tänzerische Momente wechseln mit reinen Musik oder Textpassagen. Gegenstände werden zu Elementen eines Dialogs ohne Worte. Es ist eine beeindruckende Mischung von Schauspiel, Musik, Tanz, Theater und Akrobatik - auf engstem Raum. Christoph Gantert als Dot und Lukas Roth als Odd beeindrucken mit einer hochstehenden Darbietung.
Ein kultureller Leckerbissen einer hervorragenden Inszenierung mit einem ebenso simplen, wie wahren Credo: Das Leben ist Tod – es lebe das Leben! (jürgen pfister 11.11.2009 Fuldera, Casté da Cultura)

Tief berührt wagt das Publikum nicht zu applaudieren. Die beiden Schauspieler unter der Regie von De­lia Dahinden haben sie souverän in eine Welt geführt, bei deren Anblick das eigene Herz erstarrt. (René Strebler. der landbote 16. 11. 2009)

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